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Wie lange sollte die Zinsbindung bei der Immobilienfinanzierung sein?

Welche Dauer der Zinsbindung ist sinnvoll?

Zinsen sind ein wichtiges Thema bei der Immobilienfinanzierung. Damit sowohl die Bank als auch der Kreditnehmer die maximale Planungssicherheit genießen, vereinbaren beide Parteien eine Zinsbindung über einen bestimmten Zeitraum hinweg.

Gängig ist eine Zinsbindung bei der Immobilienfinanzierung über zehn oder 15 Jahre. Ist das Ende der Zinsbindungsfrist erreicht, kommt es üblicherweise zu einer neu zu verhandelnden Anschlussfinanzierung. Menschen, die in die eigenen vier Wände ziehen möchten, stehen dabei vor der Frage, welche Dauer der Zinsbindung sinnvoll ist. Genau mit dieser Thematik setzt sich dieser Blogbeitrag der Sparkasse Koblenz ausführlich auseinander.

Zinsbindung bei der Immobilienfinanzierung – was bedeutet Zinsbindung eigentlich?

Wer einen Kredit, bzw. ein Darlehen aufnimmt, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, der zahlt zusätzlich zur monatlichen Rückzahlungsrate Zinsen an den Darlehensgeber zurück. Der Zinssatz befindet sich allerdings im steten Wandel und könnte in zehn Jahren deutlich anders liegen als heute.

Ein wechselnder Zinssatz würde allerdings dafür sorgen, dass die monatliche Rate sich mit der Zeit immer wieder verändert. Das stellt nicht wenige Darlehensnehmer vor das Risiko, die Rate ab einem gewissen Punkt nicht mehr stemmen zu können, wenn die Zinsen stark steigen.

Umso wichtiger ist die Sollzinsbindung. Hierbei vereinbaren beide Parteien, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Zinsen für einen festgeschriebenen Zeitraum von zehn oder 15 Jahren anzulegen. Dieser sogenannte Sollzins bietet der Immobilienfinanzierung somit die nötige Sicherheit.

Was ist die Zinsbindungsfrist?

Unter der Zinsbindungsfrist versteht man den Zeitraum, auf den sich Darlehensnehmer und Kreditgeber im Vertrag zur Immobilienfinanzierung einigen. Während dieser Frist nehmen die Zinsschwankungen am Markt keinen Einfluss auf den im Rahmen der Zinsbindungsfrist vereinbarten Sollzins.

Zinsbindung: Welche Dauer ist sinnvoll?

Als grundsätzliche Faustregel gilt, dass der von der Bank angebotene Sollzins umso höher ist, je länger auch die Zinsbindungsfrist ist. Wer sich also für eine Zinsbindung über zehn Jahre entscheidet, der profitiert von einem niedrigeren Sollzins als bei einer Zinsbindungsfrist über 15 Jahre. Hieraus könnte sich der Rückschluss ableiten, dass eine eher kurze Dauer sinnvoller ist. Schließlich lässt sich nach Ablauf der Zinsbindungsfrist der neue Sollzins auf Basis der dann geltenden Zinsen neu verhandeln.

Befindet sich der Zinssatz allerdings in einer Niedrigzinsphase, kann es dennoch sehr sinnvoll sein, sich für eine eher lange Sollzinsbindung zu entscheiden. Insbesondere dann, wenn aufgrund besonders niedriger Zinsen stark davon auszugehen ist, dass der Zinssatz in zehn Jahren deutlich höher liegen wird.

Wer also vor der Entscheidung steht, die Dauer der Zinsbindung bei der Immobilienfinanzierung zu bestimmen, der sollte seine Wahl vom aktuellen Zinssatz abhängig machen. Je attraktiver, bzw. niedriger die Zinsen sind, desto länger sollte die Zinsbindungsfrist ausfallen. Wer hingegen in einer Phase mit hohem Marktzins die Immobilienfinanzierung startet, der sollte eine möglichst kurze Laufzeit wählen, um anschließend von einer günstigeren Anschlussfinanzierung profitieren zu können.

Ende der Sollzinsbindung: Tilgung und Tilgungsrechner

Sobald das Ende der Zinsbindungsfrist näher rückt, ist es an der Zeit, die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung auszuhandeln. Eine erste Berechnung zur Orientierung können Sie hier vornehmen.

An dieser Stelle haben wir trotzdem noch einen wichtigen Tipp für Sie, was die Tilgung anbelangt. Diese sollte bei besonders niedrigem Marktzins nämlich vor allem am Anfang möglichst hoch ausfallen. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit dafür hoch, dass das Zinsniveau nach Ablauf der Sollzinsbindung angestiegen sein wird. Je höher Ihre Restschuld zu diesem Zeitpunkt noch ist, desto teurer fällt die Anschlussfinanzierung für Sie aus.

Dementsprechend sind in Zeiten von besonders niedrigen Marktzinsen die folgenden beiden Bausteine der Schlüssel zu den bestmöglichen Konditionen:

  1. Eine möglichst hohe Anfangstilgung.
  2. Eine möglichst lange Sollzinsbindung.
  3. Wer gerne ein wenig herumrechnen möchte, der findet übrigens auf der Seite der Sparkasse einen entsprechenden Tilgungsrechner.

Sie fragen sich, welche Zinsbindung für Sie sinnvoll ist? Sprechen Sie uns gerne an.

Im persönlichen Gespräch können wir uns einen Überblick über Ihre Situation verschaffen, Sie unverbindlich beraten und Ihnen das bestmögliche Angebot bei der Immobilienfinanzierung machen.

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Veröffentlicht am 25. Februar 2024

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