Rückblick: Mein erstes Ausbildungsjahr während Corona

Azubi-Arbeitsalltag zwischen On- und Offline

Als Azubi-Jahrgang 2020 haben wir bereits während der Corona-Pandemie mit unserer Ausbildung gestartet. Ich fühlte mich verunsichert, wusste nicht, was mich erwarten würde und habe mich gefragt „Wie wird es werden, wenn wir in solch einer schweren Zeit starten?“.

Die Einführungswoche konnte als Präsenzveranstaltung stattfinden, weshalb ich die anderen Azubis kennenlernen konnte. Darüber freute ich mich sehr, da wir Kontakte knüpfen konnten und somit immer jemanden kannten, an den wir uns wenden können.

Jedoch war eines klar, eine Azubifeier wird es leider noch immer nicht geben können, da wir kein Risiko eingehen möchten.

Ich empfand die erste Woche als sehr aufregend und war dankbar dafür, dass wir auf unseren Einsatz in der ersten Geschäftsstelle vorbereitet wurden.

Teammitglied ab dem ersten Tag in der Geschäftsstelle Moselweiß

In meiner ersten Geschäftsstelle, der Sparkasse Moselweiß, wurde ich herzlich empfangen. Meine Patin Julia Hahn-Caspari zeigte mir am ersten Tag alle Räume, erklärte mir meine Aufgaben und gab mir einen Azubi-Ordner mit an die Hand, an dem ich mich zusätzlich orientieren konnte. Bereits mein erster Tag war sehr aufregend und spannend. Ich durfte die Geschäftsstellenleiterin Nicole Flick zu einem Fototermin begleiten, lernte viele neue Leute kennen, habe die Vorgänge am Schalter bezüglich der Programme erklärt bekommen und konnte mich sehr gut mit meinen neuen Kollegen unterhalten.

Die nächsten vier Monate ging es genauso aufregend und spannend weiter, ich durfte meine Kolleginnen und meinen Kollegen bei den Terminen begleiten, konnte mir viele Coachings einfordern und war mit Heike Wörbach und Tanja Nikonov für die Schalterzeiten zuständig.

Auch in Wochen, wo viel zu tun war, konnte ich mich immer auf meine Kollegen Julia Hahn-Caspari, Nicole Flick, Heike Wörbach, Tanja Nikonov und Christian Wagner verlassen und erhielt die Hilfe, die ich benötigte.

Virtuelle Seminare & Weihnachtessen mit Abstand

Im November erhielten wir dann die Nachricht, dass wir nicht mehr persönlich an den Terminen teilnehmen dürfen und unsere Seminare bis auf Weiteres digital stattfinden werden. Dies war eine ziemliche Umstellung und ich hoffte, dass wir so schnell wie möglich wieder an den Terminen teilnehmen können und die Seminare wieder in Präsenz stattfinden können.

Die Weihnachtszeit kam immer näher und wir planten ein Weihnachtsevent, bei dem wir unter Berücksichtigung der Maßnahmen einen schönen Abend verbrachten und gutes Essen genießten. Es war ein wunderschöner Abend, mit tollen Gesprächen. Wir hatten viel zu lachen, lustige Geschichten und saßen gemütlich zusammen.

Weihnachtsevent Sparkasse Moselweiß
Digitaler Vortrag Immobilienvermittlung
Digitales Seminar
Home Schooling

Berufsschule: 100 Prozent online

Ende Dezember endete mein Einsatz in Moselweiß. Ich wäre am liebsten noch länger geblieben, freute mich aber zugleich darauf, neue Menschen kennenzulernen und weitere Erfahrungen zu sammeln.

Bevor es in die neue Geschäftsstelle ging, hatte ich acht Wochen Schule. Der Unterricht musste digital stattfinden, unsere Lehrer haben den Onlineunterricht wie Präsenzunterricht gestaltet, wodurch es meiner Meinung nach etwas leichter für uns war. Dennoch fand ich es manchmal schwer zu folgen, da es Internet- oder Programmprobleme gab.

Bis auf fünf Klausuren, schrieben wir alle Klassenarbeiten erst im zweiten Schulblock, zwei Monate nach unserem Ersten. So kam es, dass wir innerhalb von sechs Schulwochen 14 Klausuren geschrieben haben. Dies war ziemlich anstrengend, aber dennoch bin ich der Meinung, dass wir die ersten Hürden ziemlich gut gemeistert haben, da wir uns alle untereinander unterstützten und uns aufeinander verlassen konnten.

Unsere Ausbildungsleiterin Frau Engmann war immer erreichbar und hat uns in alle Richtungen unterstützt. Sie hat bisher immer ein offenes Ohr für uns gehabt und, auch wenn ihr Terminkalender komplett gefüllt war, hat Frau Engmann es geschafft, uns zuzuhören und für uns da zu sein.

Gute Ausbildung in „besonderer“ Zeit

Mein nächster Einsatzort war Rübenach. Genauso wie in Moselweiß, wurde ich in der Geschäftsstelle herzlich empfangen und hatte bereits vor meinem Einsatz einen Termin mit dem Geschäftsstellenleiter Herrn Neander. Dieser zeigte mir bereits die Räumlichkeiten, wir lernten uns kennen und sprachen grob über die Arbeitsabläufe.

Auch in dieser Geschäftsstelle lernte ich hilfsbereite, nette Kollegen kennen. Ich konnte via Go-to- Meeting an den Gesprächen teilnehmen, habe diese mit vorbereitet und konnte meine Ideen ansprechen. Zusätzlich habe ich während meiner Zeit in Rübenach sehr viel telefoniert und Schaltereinheiten übernommen.

Mitte Juli erhielten wir endlich die lang ersehnte Nachricht, dass wir wieder an den Terminen teilnehmen dürfen.

Nach Rübenach bin ich nun in Mülheim-Kärlich tätig. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf meine weitere Ausbildungszeit bei der Sparkasse Koblenz.

Angelina Klinkner

Auszubildende Sparkasse Koblenz

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Veröffentlicht am 5. Oktober 2021

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