Vorbereitungen für die Zwischenprüfung

Halbzeit in der Ausbildung: die Zwischenprüfung steht an

Unsere Ausbildung hat viele spannende Meilensteine: sei es der erste Tag in der Geschäftsstelle, das erste eigene Beratungsgespräch, der erste Abteilungsaufenthalt oder wichtige Prüfungen. Bei uns Azubis, die zum 1. August 2018 ihre Ausbildung begonnen haben, ist nun Halbzeit. Fast die Hälfte der Ausbildung ist geschafft und das bedeutet auch: Es ist nicht mal mehr ein Monat, bis wir den nächsten Meilenstein unserer Ausbildung erreichen: die Zwischenprüfung.

Das heißt: höchste Zeit sich auf diese wichtige Prüfung vorzubereiten.
Wir sind gespannt. natürlich haben wir alle schon erfolgreich bankbezogene Klausuren in der Berufsschule geschrieben. Aber wie ist das nun eine Prüfung vor der IHK abzulegen? Die Zwischenprüfung werden wir am 25. September zusammen mit den anderen Auszubildenden aller Banken rund um Koblenz in der Stadthalle in Lahnstein ablegen. Wie kann ich mich darauf vorbereiten? Welche Lernstrategie verfolgen meine Mitazubis?

Zwischenprüfung – Step 1: Überblick verschaffen

Wie natürlich vor jeder wichtigen Prüfung: ich verschaffe mir einen Überblick über die Themen, die ich lernen muss. Dafür nutze ich zwei Hilfen, welche die Sparkasse mir zur Verfügung stellt. Zum einen die App PrüfungsTV, wo ich eine Liste aller prüfungsrelevanten Themen finde. Zum anderen eine Sammlung aller Zwischenprüfungen der letzten Jahre.

Dies ist sehr praktisch, denn so muss ich mir diese nicht alle selbst zusammen suchen. Die Prüfungen bearbeite ich dann ohne vorher gelernt zu haben und schaue, wo meine Fehler sind. Daran kann ich sehen, ob ich ein Thema noch aus den letzten Blöcken der Berufsschule beherrsche oder ob ich es wohl doch besser nochmal wiederhole.

Zwischenprüfung – Step 2: Lernen-lernen-lernen

Dann beginnt erst das eigentliche Lernen. Da es viele verschiedene Lerntypen gibt, habe ich mal meine Mitazubis gefragt wie sie so lernen:

Azubi beim Lernen in der Bibliothek

Katarzyna Kowalska
„Ich fasse mir erst alles in Ruhe zusammen und lerne dann am liebsten in einer Lerngruppe, weil man sich dort gegenseitig helfen kann und man bei Unklarheiten immer jemanden hat, den man fragen kann. Auch ist es eine super Wiederholung, wenn man ein bereits verstandenes Thema seinen Mitschülern erklärt, da man so den Stoff noch mehr verfestigt.“

Jan Huyeng
„Zuerst lese ich mir in den Schulbüchern alle themenbezogenen Seiten durch. Nach dem ich alles gelesen und verstanden habe, fasse ich alles zusammen und lerne das Aufgeschriebene auswendig.“

Raiza Manan
„Ich bin ein ganz klassischer Lerntyp und schreibe mir Karteikarten, worüber ich mich dann selbst abfrage. Beim Schreiben und Beantworten der Karteikarten präge ich mir den Lernstoff ein. Nachdem ich den Inhalt verstanden habe, mache ich noch Übungsaufgaben, um das Gelernte auch anwenden zu können.“

Azubis mit IPad

Wie man sieht, gibt es viele verschiedene Wege, sich wissen anzueignen. Mir gefällt es sehr gut, dass wir in unserem Ausbildungsjahr auch in der Berufsschule viel und gerne zusammenlernen und uns gegenseitig unterstützen.

Zusätzlich zu den Materialien, die wir aus der Schule haben, stellt uns die Sparkasse die oben bereits erwähnte App PrüfungsTV zur Verfügung. Hier kommt mein iPad, das uns die Sparkasse während der gesamten Ausbildung ebenfalls zur Verfügung stellt, einmal mehr zum Einsatz. In der App können wir uns zu allen Themen Lernvideos anschauen. Auf diese greife ich immer wieder gerne zurück, da der Stoff dort super verständlich präsentiert wird und ich noch keine Frage hatte, die nach dem Anschauen des entsprechenden Lernvideos unbeantwortet geblieben ist. Natürlich helfen uns auch unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen bei Fragen immer gerne weiter.

Meine 5 Tipps gegen Lernfrust:

  1. Immer etwas zu Essen auf dem Schreibtisch stehen haben. Dabei nichts Fettiges oder etwas wovon man klebrige Finger bekommt, da man sonst Fettflecken auf seine Unterlagen macht oder die Lernblätter plötzlich zusammenkleben. Besonders gut sind Salzbrezeln oder Gummibärchen…
  2. Eine Tasse Tee oder Kaffee auf dem Schreibtisch haben. Somit trinkt man auch während des Lernens genug und bleibt konzentriert.
  3. Einen Lernplan schreiben als Übersicht über die Themen, die man lernen muss und diesen gut sichtbar irgendwo im Raum platzieren. Aber diesen nicht von vorneherein zeitlich durchplanen, da man sonst gefrustet ist, wenn man für ein Thema länger braucht und hinten dranhängt. Hier heißt es, sich realistische Tagesziele zu setzen.
  4. Eat the frog = Beginne mit den großen bzw. „unangenehmen“ Lernfenldern / Themen: Heißt, mit dem Thema anfangen, das einem am wenigsten liegt und auf das man überhaupt keine Lust hat. Denn hat man dieses erst einmal verstanden, kann das Lernen sogar Spaß machen, da man den unangenehmsten Punkt hinter sich hat.
  5. Sich selbst ein Ziel zur Motivation setzen, indem man sich für eine bestimmte erreichte Prozentzahl mit etwas belohnt, dass man sich schon lange wünscht.

Damit wünsche ich meinen Mitazubis, mir selbst und allen anderen Azubis, die nun kurz vor ihrer Zwischenprüfung stehen viel Glück und viel Erfolg!

Erik Strottmann

Auszubildender Sparkasse Koblenz


Veröffentlicht am 20. September 2019

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