Unsere Heimat erblühen lassen

In Lonnig wird Saatgut für eine Ackerfläche entnommen

Unsere Heimat erblühen lassen

Für das Naturschutzprojekt „Umwandlung von Ackerflächen in artenreiches Grünland“ im Landkreis Mayen-Koblenz, gefördert von der Sparkasse Koblenz, wurden auf einer Wiese in Lonnig bei Kobern-Gondorf Samen von Margeriten gesammelt.

Eine Besonderheit bei der Entnahme der Samen: Um das Saatgut schonend und in hoher Anzahl gewinnen zu können, entwickelte ein Kooperationspartner der Stiftung für Natur und Umwelt eine Maschine. Diese kehrt die Samen aus und legt sie in einem Auffangbehälter ab. Diese Methode wurde nun auf dem Feld bei Lonnig angewandt und funktionierte laut Diplom-Biologen Jörg Hilgers „sehr gut“.

Im Herbst werden die Samen auf verschiedenen Ackerflächen gesät, damit die Äcker nach und nach in ein artenreiches Grünland umgewandelt werden und somit auch gleichzeitig Insekten und Vögeln als Lebensraum dienen.

Der Bestand der Insekten und der biologischen Vielfalt in unserer Region geht dramatisch zurück. Aus diesem Grund erhält und pflegt die Stiftung für Natur und Umwelt artenreiche Grünlandgesellschaften. „Die Umwandlung der Ackerflächen ist eine zentrale Maßnahme, um dem dramatischen Rückgang der Insekten und der biologischen Vielfalt nachhaltig entgegenzuwirken“, erläutert der Diplom-Biologe.

„Es ist ganz toll, dass die Sparkasse Koblenz uns hierbei unterstützt. Insbesondere über diesen Fünfjahreszeitraum. Denn so ein Projekt lässt sich nicht von jetzt auf gleich realisieren. Wir setzen auf eine dauerhafte und nachhaltige Umwandlung“, freut sich Tanja Stromberg, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung.

Hintergrund:
Bis zum Jahr 2025 unterstützt die Sparkasse Koblenz ausgewählte Naturschutzprojekte im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz. Mit jeweils 100.000 Euro werden Projekte wie „Errichtung von Storchenplattformen“ und „Umwandlung von Ackerflächen in artenreiches Grünland“ der Stiftung für Natur und Umwelt im Kreis sowie „Klimawald“ und „Kultur im Wald“ im Stadtwald Koblenz nachhaltig gefördert.

Diplom-Biologe Jörg Hilgers (links) und Geschäftsstellenleiterin der Stiftung für Natur und Umwelt Tanja Stromberg (Mitte) zusammen mit einem Kollegen auf der Wiese in Lonnig.
Diplom-Biologe Jörg Hilgers (links) und Geschäftsstellenleiterin der Stiftung für Natur und Umwelt Tanja Stromberg (Mitte) zusammen mit einem Kollegen auf der Wiese in Lonnig.
Mit einer neuen Methode wird das Saatgut schonend entnommen. Es wird auf verschiedenen Ackerflächen weiterverwendet.
Mit einer neuen Methode wird das Saatgut schonend entnommen. Es wird auf verschiedenen Ackerflächen weiterverwendet.
Saatgut von der Blumenwiese in Lonnig.
Saatgut von der Blumenwiese in Lonnig.


Veröffentlicht am 29. September 2021

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