Sparkasse Koblenz zieht Bilanz

Sparkasse erzielt solides Ergebnis und leistet wieder unverzichtbares Engagement für die Menschen in der Region

Sparkasse Koblenz zieht Bilanz: Lokale Verankerung ist auch 2015 Schlüssel des Erfolges

Sparkasse erzielt solides Ergebnis und leistet wieder unverzichtbares Engagement für die Menschen in der Region

Die Sparkasse Koblenz hat mit ihrem nachhaltigen, auf die Region ausgerichteten Geschäftsmodell auch im vergangenen Jahr ihre führende Marktposition ausgebaut. Grundlagen hierfür waren die lokale Verankerung und die sehr gute Beratungsqualität in Verbindung mit fairen Preisen. „Wir handeln auf der soliden Basis traditioneller Werte und setzen gleichzeitig auf zukunftsorientierte Produkte und Services. Und das mit Erfolg, wie das zufriedenstellende Geschäftsjahr 2015 gezeigt hat. Sowohl bei den Privat- als auch bei den Firmenkunden sind wir die klare Nummer 1“, betonte Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Koblenz, anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse für 2015. Die anhaltende Niedrigzinsphase, vermehrte Regulierungen, ein zunehmender Wettbewerb sowie veränderte Kundenbedürfnisse – Rahmenbedingungen, die auch regional fest verankerte Kreditinstitute in Deutschland belasten. Die Sparkasse Koblenz reagiert mit einer Mehrjahresplanung auf diese Herausforderungen. So wurden beispielsweise die Eigenanlagepolitik angepasst, die Marktbearbeitung in verschiedenen Geschäftsfeldern deutlich intensiviert und auch ein klares Programm zur Stärkung der Substanz der Sparkasse aufgelegt.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015 zeigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen. Die zentralen Fakten untermauern die bedeutende Marktposition und das nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodell. Die Bilanzsumme legte 2015 auf 4,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Milliarden Euro) moderat zu. Ebenfalls mit einem Plus schlossen die Kundeneinlagen (3,23 Milliarden Euro – Vorjahr: 3,17 Milliarden Euro), der Wertpapierbestand der Privatkunden (1,23 Milliarden Euro – Vorjahr: 1,14 Milliarden Euro) und das Kreditvolumen (3,02 Milliarden Euro – Vorjahr: 2,90 Milliarden Euro). Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 52,4 Millionen Euro (Vorjahr: 53,7 Millionen Euro) leicht unter dem Vorjahreswert.

Sparkasse Koblenz ist verlässlicher Partner des Mittelstandes
Die Sparkasse Koblenz hat im vergangenen Geschäftsjahr die Kreditvergabe deutlich ausgebaut. „Das belegt den Erfolg unserer forcierten Marktbearbeitung, vor allem im Unternehmens- und Immobilienkreditgeschäft“, unterstreicht Nester. Insgesamt verzeichnete die Sparkasse mit knapp 779 Millionen Euro (+ 28 Prozent) ein sehr gutes Kreditneugeschäft mit ihren Firmen- und Privatkunden. Der Kreditbestand stieg um 4,3 Prozent und beträgt zum Jahresende 3,02 Milliarden Euro. Der Bestand an Krediten für Unternehmen und Selbstständige nahm im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu. Ausgewählte Maßnahmen trugen dazu bei, die Beratung und Betreuung der Kunden aus Handel, Handwerk und Dienstleitungen zu verbessern. Seit 2015 stehen den Kunden in Vallendar, Rhens, Bendorf und Mülheim-Kärlich Experten für das gewerbliche Geschäft vor Ort zur Verfügung. „Schnelligkeit zählt heute doppelt – ist eine wichtige Erfahrung im gewerblichen Kundengeschäft. Wir haben ganz bewusst Experten in den genannten Geschäftsstellen eingesetzt, die schnell in den Dialog mit den Kunden treten und vor Ort Entscheidungen treffen können“, erläuterte Matthias Nester.

Positive Entwicklungen im Privatkunden-Geschäft
Auch bei Privatkunden hat die Sparkasse ihre führende Position ausgebaut, insbesondere bei den traditionell hart umkämpften Wohnungsbaukrediten. Mit mehr als 2.000 privaten Wohnungsbaufinanzierungen verwirklichte die Sparkasse den Traum vom Eigenheim ihrer Kunden. „Die Sparkasse ist weiterhin klarer Marktführer bei privaten Wohnungsbaufinanzierungen in unserer Region“, sagte Matthias Nester. Trotz niedrigster Zinsen konnte die Sparkasse Koblenz im Anlagegeschäft zulegen. So stiegen die bilanzwirksamen Einlagen der Privatkunden trotz des starken Wettbewerbes und Rekordzinstief um 68 Millionen Euro oder 3,3 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro. Der Gesamtwert aller Wertpapiere in den Kundendepots stieg um 86 Millionen Euro (+ 7,5 Prozent) auf 1,23 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die bilanzneutralen Anlagen der Privatkunden in Wertpapieren und Produkten der Verbundpartner LBS und Provinzial um 7,8 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Bei den bilanzwirksamen Kundeneinlagen insgesamt verzeichnete die Sparkasse im Berichtszeitraum einen Zuwachs von 2 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro.

Solide Ertragslage in 2015
Mit dem Geschäftsverlauf ist die Sparkasse vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich auf 92,5 Millionen Euro. Der ordentliche Ertrag liegt mit 32,5 Millionen Euro etwa auf dem Vorjahresniveau. Gestiegen ist der ordentliche Aufwand, der im Berichtsjahr 74,4 Millionen Euro beträgt. Insgesamt beträgt die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) für das abgelaufene Geschäftsjahr 58,2 Prozent. Per Saldo bleibt ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 52,4 Millionen Euro oder 1,25 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme (DBS). „Damit ist die Sparkasse Koblenz in der Spitze der rheinland-pfälzischen Sparkassen“, so Matthias Nester.

Sparkasse Koblenz – Einfach gut für die Region
Mit einem Betrag von 12 Millionen Euro zählt die Sparkasse Koblenz zu den wichtigsten Steuerzahlern in ihrem Geschäftsgebiet. Werden zusätzlich noch die Personal- und Sachaufwendungen berücksichtigt, ergeben sich jährliche Wertleistungen für die Region von rund 87,3 Millionen Euro. Trotz der Zusammenlegung von zehn Geschäftsstellen mit benachbarten Filialen ist die Sparkasse Koblenz mit mehr als 350 Beratern an 38 Standorten, teilweise mit erweitertem Beratungsangebot, weiterhin das Institut mit der größten Standortdichte in der Region und somit nach wie vor nah an den Menschen. „Die Geschäftsstellen sind und bleiben damit der genetische Code unserer Sparkasse“, so Ernst Josef Lehrer. Um diesen Wettbewerbsvorteil nachhalten zu können, bewilligte der Verwaltungsrat der Sparkasse ein Investitionsbudget von rund 20 Millionen Euro. Dies wird in den kommenden Jahren für Neubau und Modernisierung von Geschäftsstellen verwendet, z.B. für den Neubau in Urmitz/Rhein und die neue Geschäftsstelle in Koblenz-Güls. Des Weiteren wird in den Ausbau digitaler Kanäle investiert.

Seit Jahren zählt die Sparkasse Koblenz zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Koblenz und im Kreis Mayen-Koblenz. Zum 31. Dezember 2015 arbeiteten insgesamt 828 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen, davon 68 Auszubildende.

Zuversichtlicher Ausblick
Insgesamt blickt der Vorstand optimistisch in die Zukunft. „Wir haben volles Vertrauen in das auf unsere Heimat fokussierte Geschäftsmodell. Wir blicken mit Zuversicht nach vorne, wohl wissend, dass 2016 kein leichtes Jahr sein wird. Wir sehen aber nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen. Mit unseren qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitern, unserer guten Positionierung im Markt sowie unserer soliden Eigenkapitalbasis und Ertragskraft werden wir die Herausforderungen meistern“, ist sich Matthias Nester sicher.

Vorstand der Sparkasse Koblenz: v.l. Matthias Nester und Ernst Josef Lehrer.
Vorstand der Sparkasse Koblenz: v.l. Matthias Nester und Ernst Josef Lehrer.


Veröffentlicht am 4. März 2016

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