Sparkasse ist starker Partner und Stabilitätsanker in der Heimat

Gutes Geschäftsergebnis kommt allen zu Gute

Sparkasse ist starker Partner und Stabilitätsanker in der Heimat

Gutes Geschäftsergebnis kommt allen zugute

Die Sparkasse Koblenz zog Bilanz für das Geschäftsjahr 2021. Das Ergebnis: Die Sparkasse steht auf einem stabilen, wirtschaftlichen Fundament. Das ist eine gute Nachricht für Kunden und Mitarbeiter zugleich. Grundlage für den Erfolg ist die starke wirtschaftliche und gesellschaftliche Verankerung in unserer Heimat. Es wurde trotz der sehr herausfordernden Rahmenbedingungen ein gutes Jahresergebnis 2021 erzielt. Diese waren nicht nur durch die Pandemie gekennzeichnet, sondern auch durch die weiter anhaltende Nullzinsphase und die staatliche Überregulierung.

Nicht nur aus dem gesetzlichen Auftrag heraus, sondern auch aus Eigeninteresse, ist die Sparkasse an einer positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandortes und Lebensraumes Koblenz und Umland gelegen. „Aus diesem Grund geben wir das, was wir in der Region verdienen, auch wieder an die Region zurück. Hiervon profitieren nicht nur unsere Kunden, sondern alle Bürger“, betonte Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz Matthias Nester.

Stabiles Ergebnis
Die Sparkasse Koblenz ist weiterhin sehr stabil aufgestellt und konnte im vergangenen Jahr weiterwachsen. Sie steht auf einem soliden Fundament. Die Bilanzsumme legte 2021 auf 5,48 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,11 Milliarden Euro) deutlich zu.

Ebenfalls mit einem Plus schlossen die Kundeneinlagen der Privatkunden (2,87 Milliarden Euro – Vorjahr: 2,75 Milliarden Euro), der Wertpapierbestand der Privatkunden (1,78 Milliarden Euro – Vorjahr: 1,65 Milliarden Euro) und das Kreditvolumen (4,15 Milliarden Euro – Vorjahr: 3,92 Milliarden Euro) ab. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 46,5 Millionen Euro (Vorjahr: 46,3 Millionen Euro) leicht über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduzierte sich geringfügig auf 669 (Vorjahr: 670), ebenso die der Auszubildenden auf 54 (Vorjahr: 56). 17 junge Menschen absolvieren eine Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann und ein Auszubildender macht eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Da das Aufgabenspektrum der Sparkasse Koblenz sehr vielfältig ist, bietet die Sparkasse zwei neue Ausbildungsberufe an: Immobilienkauffrau/-mann (erstmalig 2021) und Kauffrau/-mann für Versicherungen und Finanzen mit dem Schwerpunkt Versicherungen (ab 2022).

Kreditvergabe: 1-Milliarde-Euro-Marke überschritten
Insgesamt verzeichnete die Sparkasse mit 1.007 Millionen Euro Neuausleihungen ein noch niemals erreichtes Kreditneugeschäft mit ihren Firmen- und Privatkunden. Erstmals wurde in diesem Geschäftsfeld die Milliarden-Euro-Marke überschritten. Der Kreditbestand stieg um 5,9 Prozent und betrug zum Jahresende 4,15 Milliarden Euro.

Auch in der Krise der Partner der heimischen Unternehmen
Die Sparkasse hat in vielen Einzelgesprächen helfen können, indem sie zusätzliche Kredite vergeben oder auch Finanzierungen gestundet hat. In welchem Umfang diese Unterstützung stattgefunden hat, wird an der Bestandsentwicklung bei den Unternehmenskrediten mehr als deutlich: In 2021stiegen diese um 195 Millionen Euro (+7,9 Prozent) auf 2,65 Milliarden Euro.

Kunden verwirklichen Traum von der eigenen Immobilie
Im stark umworbenen Markt der privaten Wohnungsbaufinanzierungen hat die Sparkasse Koblenz im vergangenen Geschäftsjahr ihre führende Rolle in der Region bestätigt. Die Zusagen in diesem Bereich betrugen 328 Millionen Euro. Hier hat auch nach zwei Jahren Pandemie die Dynamik im privaten Wohnungsbau nicht nachgelassen. Insgesamt hat die Sparkasse rund 1.700 Familien den Traum vom neuen oder verschönerten Eigenheim verwirklichen können. Mit 408 Millionen Euro verzeichnete die Sparkasse ein sehr gutes Kreditneugeschäft mit ihren Privatkunden. Aufgrund hoher, auch außerplanmäßiger Tilgungsleistung bei auslaufender Zinsbindung, hat das gute Neugeschäft zu einem Wachstum von 56 Millionen Euro geführt. So betrug der Kreditbestand dieser Kundengruppe Ende 2021 schließlich 1,49 Milliarden Euro.

Eine gewisse preisliche Übertreibung bei Wohnimmobilien lässt sich derzeit nicht von der Hand weisen. Die Bundesbank beziffert sie auf 10 bis 30 Prozent. Maßgebliche Indikatoren wie die Relation der durchschnittlichen Kaufpreise zu den Jahresmieten und zu den Jahreseinkommen signalisieren, dass das Ende der Fahnenstange langsam erreicht sein könnte. „Preisübertreibungen auf Basis dessen festzustellen, was bisher als normal galt, heißt aber nicht, dass es eine Blase gibt oder diese sogar bald platzt. Steigen die Zinsen langsam und gelingt es, die Knappheit mithilfe verstärkter Bautätigkeit etwas zu mildern, wird sich die Preisdynamik abschwächen, gegebenenfalls auch zum Stillstand kommen“, erläuterte Nester. „Das wäre eine gute Nachricht für angehende Wohneigentümer.“

Anlagegeschäft – deutliches Wachstum bei Wertpapieren
Die bilanzwirksamen Privatkundeneinlagen stiegen deutlich um 4,4 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro. Die seit Jahren anhaltende Null- und Negativzinspolitik hat die Welt auf den Kopf gestellt. Bei negativen Marktzinsen werden mangels eines positiven Marktzinses die Kosten für die Verwahrung, die es schon immer gegeben hat, erstmals sichtbar. Sparkassen haben dennoch viele Jahre ihre Kunden vor den negativen Auswirkungen der Geldpolitik geschützt – auf Dauer kann aber niemand gegen die Marktbedingungen wirtschaften.

Aktuell erhebt die Sparkasse Koblenz Verwahrentgelte bei Privat- und Geschäftskunden. Der Freibetrag für Singles liegt bei 50.000 Euro; Eheleute haben einen Freibetrag von 100.000 Euro. Ebenso haben gewerbliche Kunden einen Freibetrag von 100.000 Euro. Die Höhe der Entgelte ist an einen Referenzzinssatz gekoppelt und beträgt aktuell rund 0,5 Prozent.

Aufgrund ihres systemischen Beratungsansatzes ist es der Sparkasse gelungen, dass die in Wertpapieren investierten Kunden von der positiven Entwicklung an den Märkten profitieren konnten. Der Gesamtwert aller Wertpapiere in den Depots der Privatkunden stieg um 139 Millionen Euro (8,4 Prozent) auf 1,79 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die Anlagen der Privatkunden in Wertpapieren und Produkten der Verbundpartner um 10,8 Prozent auf 2,29 Milliarden Euro.

Neubauten an vier Standorten
In diesem Jahr wird die Filiale Kobern-Gondorf fertiggestellt. In Arenberg und in Neuendorf/Lützel ist in 2022 der Baubeginn vorgesehen. Auch in Bendorf entsteht eine neue Filiale. Die Fertigstellung ist hier für das Jahr 2024 geplant. Im Sommer dieses Jahres wird es auch wieder am Koblenzer Hauptbahnhof die Möglichkeit geben, an zwei Automaten Bargeld zu bekommen. Dies ist bereits im neuen SB-Center im Gewerbepark B9 und in Kettig möglich. Ebenso wird das Sparkassengebäude Wöllershof in den kommenden Jahren umfangreich saniert.

Die Kundenbedürfnisse verdeutlichen, dass das Geschäftsstellennetz heute neue Funktionen erfüllen muss. Denn Kunden kommen immer seltener in die Geschäftsstellen. Zugleich nutzen sie stärker denn je Online-Angebote: Auf einen Filialbesuch kommen heute etwa 350 Online-Kontakte. Und allein mit der Sparkassen-App hat die Sparkasse Koblenz mehr als zwei Millionen Kundenkontakte im Jahr.

Mit künftig 23 Geschäftsstellen, 29 SB-Stellen, einem Center für Immobilien- und Versicherungsleistungen, Experten im zentralen Bereich Firmen- und Gewerbekunden sowie Private Banking verfügt die Sparkasse in ihrem Geschäftsgebiet nach wie vor mit Abstand über das dichteste Beratungs- und Servicenetz aller Finanzinstitute.

Digitalisierung schreitet voran
Insgesamt hat die Digitalisierung in den vergangenen beiden Jahren durch die Pandemie einen weiteren enormen Schub bekommen. Besonders deutlich erkennbar wird dies bei den Zahlungsgewohnheiten der Kunden: Bargeld ist weniger gefragt. Die Sparkasse Koblenz verzeichnete in 2021 einen weiteren Rückgang der Buchungsposten an ihren Einzahlungs- und Auszahlungsautomaten – dort gab es mehr als zehn Prozent weniger Verfügungen. Insgesamt wurden in den letzten beiden Jahren Auszahlungsautomaten etwa 30 Prozent weniger genutzt.

Die Kunden haben 2021 häufig mit ihrer Sparkassen-Card (Debitkarte) bezahlt. Dabei wurden etwa 70 Prozent aller Transaktionen im vergangenen Jahr kontaktlos durchgeführt. Die kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten per Karte mit NFC-Chip oder mit der Android-App „Mobiles Bezahlen“ und mit „Apple Pay“ auf Mobiltelefonen oder per Smartwatch stiegen damit deutlich an.

Inzwischen sind mehr als 70 Prozent aller Konten bei der Sparkasse Koblenz für das Online-Banking freigeschaltet. Auch damit ist die Sparkasse Koblenz eines der führenden Institute in Deutschland. Die meistbesuchte Filiale der Sparkasse Koblenz ist mit großem Abstand die Internet-Filiale: Sie wurde im vergangenen Jahr 7,3 Millionen Mal aufgerufen. Knapp 44.000 Kunden der Sparkasse Koblenz nutzen die Sparkassen-App. „Nicht umsonst ist die S-App mit ihren zahlreichen Zusatzfunktionen die meistgenutzte Banking-App in Deutschland und wurde von der Stiftung Warentest zum mehrmaligen Testsieger gekürt, zuletzt im Februar dieses Jahres“, sagte Perscheid.

Stabile Ertragslage
Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Sparkasse Koblenz mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Der Zinsüberschuss ist mit 80,3 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (81,8 Millionen Euro). Der ordentliche Ertrag stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 38,8 Millionen Euro (2020: 37,4 Millionen Euro). Trotz Tarifsteigerungen, Investitionen in das Filialnetz und in zusätzliche digitale Angebote ist der ordentliche Aufwand mit 72,6 Millionen Euro nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (72,9 Millionen Euro). Insgesamt beträgt die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) für das abgelaufene Geschäftsjahr 60,4 Prozent (Vorjahr: 60,7 Prozent).

Mit einem Betrag von 13 Millionen Euro zählt die Sparkasse Koblenz darüber hinaus zu den wichtigsten Steuerzahlern in ihrem Geschäftsgebiet. Per Saldo bleibt ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 46,5 (Vorjahr: 46,3) Millionen Euro oder 0,85 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme (DBS). „Damit gehört die Sparkasse Koblenz zu den erfolgreichsten Instituten in Rheinland-Pfalz“, so Nester.

Der in 2021 erwirtschaftete Überschuss soll in voller Höhe dem Eigenkapital der Sparkasse zugeführt werden und trägt dazu bei, dass die Sparkasse Koblenz auch künftig auf einem soliden betriebswirtschaftlichen Fundament steht und aus einer Position der Stärke heraus für die Menschen und Unternehmen der Region agieren kann.

Sparkasse Koblenz – Unsere Bürgerdividende
Die Sparkasse Koblenz engagierte sich im Jahr 2021 mit rund 2,4 Millionen Euro für mehr als 1.000 gesellschaftliche Initiativen in Form von Spenden und Sponsoring sowie aus den Erträgen der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz.

Ausblick 2022 – Sparkasse bleibt verlässlicher Partner
Mit Blick auf das Jahr 2022 erklärte Nester: „Die Folgen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges werden die Wirtschaft, die Vereine und letztlich alle Menschen noch weiterhin stark fordern. Unsere Heimat verfügt in nahezu allen Bereichen eine starke Grundlage, um auch diese Krisen zu meistern. Dies gilt auch für die Sparkasse Koblenz.“

Die Konsequenzen des Russland-Ukraine-Krieges sind bereits am Kapitalmarkt, im politischen Handeln, in der internationalen Zusammenarbeit – in vielen Bereichen unserer Gesellschaft spürbar. „Die Stabilität der Sparkasse Koblenz ist weiterhin gegeben: die Kundeneinlagen fließen vornehmlich als Kredite in die heimische Wirtschaft, das eigene Anlageverhalten ist stets risikobewusst und die Kapitalanlagen entsprechend gestreut. Die Sparkasse Koblenz steht damit auf einem soliden Fundament. Das ist gut, denn die nächsten Jahre werden herausfordernd“, ist sich Nester sicher.


In unserer „digitalen Pressemappe“ (PDF-Datei) finden Sie die

  • Langversion der Pressemitteilung
  • Präsentation der Geschäftsentwicklung (Grafiken)
  • Übersicht der Bild-Unterschriften.



Veröffentlicht am 8. April 2022

Bildmaterial zum Download:

(Hier können Sie sich die Bilder in höherer Auflösung herunterladen – .zip-Datei.)

Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Koblenz.

Jörg Perscheid, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Koblenz.

Der Vorstand der Sparkasse Koblenz, von links: Matthias Nester und Jörg Perscheid.

Visualisierung der neuen Sparkasse Arenberg. Baubeginn
ist noch in diesem Jahr – Fertigstellung in 2023.

Visualisierung der neuen Sparkasse Neuendorf/Lützel im Brenderweg. Baubeginn ist noch in diesem Jahr – Fertigstellung in 2023.

Die Sparkasse Koblenz begrüßte am 1. August 18 neue Auszubildende. Insgesamt befanden sich 2021 54 junge Menschen in der Ausbildung.

Mit insgesamt 200.000 Euro unterstützt die Sparkasse Koblenz bis 2025 den Stadtwald Koblenz und die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz.


Die Bilder können Sie sich in höherer Auflösung hier herunterladen (.zip-Datei).

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Anna Heiderich, E-Mail: anna.heiderich@spk-koblenz.de

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