Koblenz und die Region sind begehrter Wohnraum

Die Region Mayen-Koblenz ist Lebensmittelpunkt für viele Menschen – und begehrter Wohnraum für Immobiliensuchende.

Koblenz und die Region sind begehrter Wohnraum

Nachfrage nach Immobilien ist höher als das Angebot

Die Region Mayen-Koblenz ist Lebensmittelpunkt für viele Menschen – und begehrter Wohnraum für Immobiliensuchende. Die Nachfrage nach Baugrundstücken sowie gebrauchten Häusern und Wohnungen ist derzeit höher als das Angebot, das trifft sowohl auf die Stadt Koblenz als auch auf den Landkreis Mayen-Koblenz zu. „Als Marktführer im Immobilienvermittlungsgeschäft sind wir bei der Sparkasse Koblenz mit den Entwicklungen im heimischen Markt bestens vertraut. Immobiliensuchende haben heutzutage viel Konkurrenz und müssen oft sehr lange suchen. Umso wichtiger ist es, sich Unterstützung von Profis zu holen und sich zum Beispiel in eine Suchkartei aufnehmen zu lassen“, so Sparkassenchef Matthias Nester bei der Vorstellung der aktuellen Situation des Immobilienmarktes.

Ebenso profitiere auch der Verkäufer einer Immobilie von professioneller Unterstützung: durch eine umfassende Begleitung, die Vermeidung von Besichtigungstourismus und die Erzielung eines wertgerechten Verkaufspreises. Das Immobilienangebot in der Region ist vielfältig: Vom freistehenden Einfamilienhaus über das Reihenhaus bis hin zur Eigentumswohnung finden kleine oder größere Haushalte ein Zuhause nach individuellem Bedarf. Auch Mehrfamilienhäuser werden vermittelt – überwiegend an Kapitalanleger. Besonders gefragt sind stadtnahe Lagen: Eigentumswohnungen in unmittelbarer Nähe zum Zentrum und bezahlbare Einfamilienhäuser im Umkreis von fünfzehn Kilometern.

Region hat viel zu bieten
Dass Koblenz und die Region als Lebensmittelpunkt so gefragt sind, liegt zu großen Teilen an der guten Infrastruktur. Die Ansiedlung großer Arbeitgeber verschiedenster Branchen macht Koblenz und den Kreis Mayen-Koblenz besonders attraktiv.

Zusätzlich fördert das Hochschulangebot die Orientierung vieler junger Menschen in Richtung Koblenz. Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen sind gut erreichbar und auch eine sehr gute medizinische Versorgung ist gegeben. Die hervorragende Verkehrsanbindung an die wichtigen Achsen Mainz/Frankfurt und Köln/Bonn trägt ebenfalls zur Attraktivität des Standorts bei und ermöglicht bequemes Pendeln. Verbunden mit der Aussicht auf bezahlbaren Lebensraum in guter Lage zieht es darüber hinaus viele Auswärtige in die Region.

Die durchschnittlichen Bodenpreise sowie die Kaufpreise für Bestandsimmobilien sind in Koblenz insgesamt höher als die vergleichbaren Preise im Kreisgebiet. Seit dem letzten Jahr sind die Preise nochmals gestiegen. Ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche und 500 Quadratmetern Grundstück kostet in Koblenz durchschnittlich 360.000 Euro. Fast 40 Prozent günstiger kommt man als Käufer im Kreisgebiet in die eigenen vier Wände. Hier werden vergleichbare Häuser für 225.000 EUR gehandelt.

Für die hohe Immobiliennachfrage gibt es neben der Attraktivität der Region einen besonders ausschlaggebenden Grund: die aktuelle Niedrigzinsphase. Selbstnutzer profitieren von den günstigen Finanzierungskosten; Kapitalanleger suchen eine sichere, ertragsstärkere Alternative zur klassischen festverzinslichen Anlage.

Oberwerth, Metternich und Asterstein sind Favoriten
In der Koblenzer Innenstadt, der Altstadt und der südlichen Vorstadt steigt die Nachfrage nach seniorengerechten Eigentumswohnungen stetig. Das große Kultur- und Freizeitangebot sowie die Nähe zu den Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung. Der Stadtteil Oberwerth ist schon lange eine der beliebtesten Wohnlagen. Die gehobene Bebauung und einmalige Blicklagen auf Rhein und Schwanenteich entschädigen die Bewohner für eine vergleichsweise schlechte Infrastruktur. Grundstücke kosten hier um die 550 Euro pro Quadratmeter. Auf der linken Rheinseite bezahlt man in Metternich mit 420 Euro pro Quadratmeter den höchsten Bodenpreis. Bei den Einfamilienhäusern teilen sich Metternich, Karthause und Moselweiß den ersten Platz: 480.000 Euro ist der Durchschnittspreis in diesen Lagen. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen liegen erneut Metternich und Karthause vorne, hier werden Quadratmeterpreise um die 2.150 Euro aufgerufen.

Die höchsten rechtsrheinischen Bodenpreise je Quadratmeter liegen bei 270 bis 280 Euro – in den Stadtteilen Asterstein, Pfaffendorf und Pfaffendorfer Höhe. Bei den Preisen für gebrauchte Eigentumswohnungen liegt Asterstein auf dem ersten Platz. Hier kostet der Quadratmeter 2.600 Euro – gut 60 Prozent mehr als der Vorjahrespreis in Höhe von 1.600 Euro. Für ein Einfamilienhaus braucht man mit 330.000 Euro das größte Budget in Ehrenbreitstein.

Gute Infrastruktur im Kreis
Der Kreis Mayen-Koblenz ist der bevölkerungsreichste Landkreis in Rheinland-Pfalz, was viel über die Beliebtheit dieser Region aussagt. Attraktiv ist das Leben im Landkreis unter anderem durch die schöne Lage an Rhein und Mosel. Großer Vorteil ist auch die gute Anbindung an die Autobahnen A61, A48 und A3. Vallendar ist nach wie vor ein sehr beliebter Wohnort – insbesondere für junge Familien, die hier eine hervorragende Infrastruktur vorfinden. Durch die Nähe zur WHU und zur theologischen Hochschule erfreut sich der Standort einer nachhaltigen Nachfrage.

Bendorf hat sich von einer Arbeiterstadt zu einer Angestellten- und Dienstleistungs-Gegend entwickelt, was die anhaltende Nachfrage erklärt. Kleine Neubaugebiete in den Höhenlagen bewirken ein verstärktes Interesse durch Bauherren.

Mülheim nach wie vor beliebter Wohnort
Die in der Verbandsgemeinde Weißenthurm angesiedelten Gemeinden sind geprägt durch eine dörfliche Struktur. Ihr Vorteil ist die zentrumsnahe Lage zu Koblenz, Andernach und Neuwied sowie die gute Anbindung an die Autobahnen A48, A61 und A3. Auch findet man hier ein breites Angebot an Betreuungs- und Bildungseinrichtungen. Die Attraktivität des Gebiets zeigt sich in der stetigen Preissteigerung für Grundstücke und Immobilien. Die höchsten Preise findet man in Mülheim-Kärlich mit 205 Euro pro Quadratmeter Boden und 335.000 Euro für ein Einfamilienhaus.

Waldesch führt die Preistabelle an
Die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel ist vorwiegend von Tourismus und Weinbau geprägt. Die gesamte Region ist mit einer guten Infrastruktur ausgestattet. Die Bodenpreise in Winningen haben seit dem letzten Jahr eine deutliche Preissteigerung um rund 40 Prozent – von 120 Euro auf 170 Euro pro Quadratmeter – erfahren. Für die eigenen vier Wände werden in Kobern-Gondorf und Dieblich mit rund 250.000 Euro und in Winningen mit 280.000 Euro überdurchschnittliche Preise bezahlt. Waldesch führt die Preistabelle mit rund 300.000 Euro Kaufpreis pro Einfamilienhaus an.

Der Ausblick
Insbesondere in gut nachgefragten Wohnlagen ist weiterhin mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen. Bedingt durch die demographische Entwicklung wird sich der Trend zu
seniorengerechtem Wohnen weiter fortsetzen. Die stabile und sogar leicht fallende Einwohnerzahl bei gleichzeitiger Tendenz zu kleineren, Single- und Zweipersonen-
Haushalten wird zu einer steigenden Anzahl an Haushalten führen.

Einen ausführlichen Bericht zum Immobilienmarkt in Koblenz und der Region finden Sie unter www.sparkassekoblenz.de/immobilien.

Über den Dächern von Koblenz: Sparkasse Koblenz informiert zur aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt der Region. Im Bild v.l. Ralph Buschle, Abteilungsleiter Immobilienvermittlung, Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes, Frank Roth, Bereichsleiter Privatkunden.
Über den Dächern von Koblenz: Sparkasse Koblenz informiert zur aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt der Region. Im Bild v.l. Ralph Buschle, Abteilungsleiter Immobilienvermittlung, Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes, Frank Roth, Bereichsleiter Privatkunden.
Sparkasse Koblenz informiert zur aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt der Region. Im Bild v.l. Frank Roth, Bereichsleiter Privatkunden, Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes, Ralph Buschle, Abteilungsleiter Immobilienvermittlung.
Sparkasse Koblenz informiert zur aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt der Region. Im Bild v.l. Frank Roth, Bereichsleiter Privatkunden, Matthias Nester, Vorsitzender des Vorstandes, Ralph Buschle, Abteilungsleiter Immobilienvermittlung.


Veröffentlicht am 14. September 2016

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