Sparkasse Koblenz mit Geschäftsentwicklung 2017 zufrieden

Sparkasse mit solidem Ergebnis und unverzichtbarem Engagement für Menschen und Unternehmen in unserer Heimat.

Mit Geschäftsentwicklung 2017 zufrieden

Sparkasse mit solidem Ergebnis und unverzichtbarem Engagement für Menschen und Unternehmen in unserer Heimat.

Matthias Nester und sein Vorstandskollege Jörg Perscheid betonten anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse für 2017, dass die Sparkasse trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen auf einem überaus soliden Fundament steht und für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt ist. „Wer auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen möchte, muss sich diesen veränderten Rahmenbedingungen anpassen und mehr noch, er muss den damit verbundenen Wandel mitgestalten“, machte Nester deutlich. Um die Zukunftsfähigkeit der Sparkasse zu gewährleisten, wurden im vergangenen Jahr entscheidende Weichen gestellt. Die strategische Neuausrichtung beinhaltet einerseits ein Investitionsprogramm für Geschäftsstellen-Neubauten und Modernisierungen, den Ausbau des Beratungs- und Serviceangebotes in allen Geschäftsstellen sowie weiterer digitaler Angebote, andererseits mit der Schließung von sieben weniger frequentierten Geschäftsstellen eine Straffung des Filialnetzes.

Wiederum zufriedenstellendes Ergebnis
Die Geschäftsergebnisse für 2017 unterstreichen, dass die Sparkasse Koblenz auf einem soliden Fundament steht. Die Durchschnittsbilanzsumme (DBS) legte 2017 auf 4,54 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,39 Milliarden Euro) zu. Ebenfalls mit einem Plus schlossen die Kundeneinlagen der Privatkunden (2,31 Milliarden Euro), der Wertpapierbestand der Privatkunden (1,42 Milliarden Euro) und das Kreditvolumen (3,31 Milliarden Euro) ab. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 50,4 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

Unternehmens- und Immobilienkredite auf hohem Niveau
Ihrer Rolle als verlässliche und berechenbare wie auch leistungsfähige Kreditgeberin wurde die Sparkasse Koblenz auch in 2017 mehr als gerecht. Insgesamt verzeichnete sie mit knapp 718 Millionen Euro wieder ein sehr gutes Kreditneugeschäft mit ihren Firmen- und Privatkunden. Damit bleibt das Ergebnis in diesem Segment auf einem hohen Niveau. Der Kreditbestand stieg um 5,3 Prozent und betrug zum Jahresende 3,31 Milliarden Euro.

Hausbank der heimischen Unternehmen
Der spürbare Optimismus des Mittelstandes spiegelt sich deutlich in den Zahlen zur Kreditvergabe der Sparkasse an Unternehmen und Selbständige wider. So stieg bei den Unternehmenskrediten in 2017 der Bestand um 118 Millionen Euro auf 1,93 Milliarden Euro.

Kunden verwirklichen Traum von den eigenen vier Wänden
Das bereits sehr gute Ergebnis 2016 der Neubewilligungen bei den Immobilienfinanzierungen konnte nochmals gesteigert werden. Insgesamt wurden an die Privatkunden Darlehen mit einem Volumen von rund 275 Millionen Euro für wohnwirtschaftliche Zwecke vergeben. In Summe verzeichnete die Sparkasse mit 358 Millionen Euro ein gutes Kreditneugeschäft mit ihren Privatkunden. Der Kreditbestand für diese Kundengruppe betrug zum Jahresende 1,3 Milliarden Euro.

Sparkasse ist Immobilienmakler Nummer 1
„Das Immobilienvermittlungsgeschäft gehört zu den Kernkompetenzen der Sparkasse. Wir sind hierbei Marktführer, denn wir sind mit dem heimischen Markt bestens vertraut. Darauf vertrauen auch unsere Kunden“, stellte Matthias Nester fest. Um die Transparenz im regionalen Immobilienmarkt zu erhöhen, hat die Sparkasse 2017 einen umfangreichen Immobilienmarktbericht herausgegeben. Darüber hinaus können Immobilienbesitzer auf der Internetseite www.sparkasse-koblenz.de/preisfinder schnell den Richtpreis ihrer Immobilie erfassen.

Anlagegeschäft – Hohes Kundenvertrauen
Die bilanzwirksamen Einlagen der Privatkunden verzeichneten im vergangenen Jahr einen Zuwachs auf 2,3 Milliarden Euro. Mit ihrem individuellen und systematischen Beratungsansatz ist es der Sparkasse in einem anspruchsvollen Umfeld gelungen, das die Kunden von der positiven Entwicklung an den Wertpapiermärkten profitieren konnten. Der Gesamtwert aller Wertpapiere in den Kundendepots stieg um 163 Millionen Euro auf 1,42 Milliarden Euro. Insgesamt erhöhten sich die bilanzneutralen Anlagen der Privatkunden in Wertpapieren und Produkten der Verbundpartner LBS und Provinzial um 10,8 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro.

Girokonto der Sparkasse Koblenz zählt zu den besten
In einer deutschlandweiten Bankenstudie hat das Verbraucherportal für Finanzen, biallo.de, Filial-Girokonten von mehr als 1.400 Anbietern ausgewertet. Bei diesem Vergleich ist die Sparkasse Koblenz mit 4,6 von fünf Sternen deutschlandweit unter den Top-Anbietern. Betrachtet man die Anbieter der Stadt Koblenz und des Landkreises Mayen-Koblenz, so ist die Sparkasse Koblenz an der Spitze.

Sparkasse vor Ort hat weiterhin Zukunft
Die Sparkasse verfügt mit künftig sieben Filialen, 24 Geschäftsstellen, 32 SB-Stellen, einem Center für Immobilien- und Versicherungsleistungen sowie Experten im zentralen Bereich Firmen-, Gewerbekunden und Private Banking in ihrem Geschäftsgebiet nach wie vor über das dichteste Beratungs- und Servicenetz aller Finanzinstitute. Die Neustrukturierung wird von einem ausgebauten Beratungs- und Serviceangebot in allen Geschäftsstellen der Sparkasse begleitet. An den sieben Filial-Standorten stehen darüber hinaus spezialisierte Geschäftskundenbetreuer zur Verfügung. Des Weiteren werden an allen Standorten Modernisierungspotentiale geprüft und entsprechende Maßnahmen eingeleitet, wie z.B. der Umbau der Filiale Mülheim-Kärlich. In Wallersheim und auf dem Mallendarer Berg wurden neue SB-Einrichtungen geschaffen. Konkrete Investitionen in Neubauten für die Standorte Koblenz-Metternich und Kobern-Gondorf sind geplant.

Sparkasse setzt auf Deutschlands erfolgreichste Banking-App
„Mobiles Banking wird immer wichtiger für unsere Kunden, daher setzen wir auch künftig auf die Weiterentwicklung unserer Sparkassen-Apps“, so Jörg Perscheid. Das letzte große Update brachte unter anderem die beliebte Fotoüberweisung sowie den Bezahldienst „Kwitt“ als Neuerungen. Die fortschreitende Digitalisierung zeigt sich auch in den stetig steigenden Zugriffszahlen auf die Anfang 2017 komplett überarbeitete Internetseite.

Sparkasse Koblenz – ein attraktiver Arbeitgeber
Die Sparkasse Koblenz zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in der Region. Zum 31. Dezember 2017 arbeiteten insgesamt 728 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 45 Auszubildende in der Sparkasse Koblenz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen jährlich an zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teil. Auch werden Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen. Darüber hinaus profitieren Sparkassenmitarbeiter von einem aktiven Gesundheitsmanagement.

Solide Ertragslage
Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen ist die Sparkasse mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Das Niedrigzinsniveau belastete auch im Geschäftsjahr 2017 das Zinsergebnis. So verzeichnete der Zinsüberschuss ein Rückgang auf 86,3 Millionen Euro. Der ordentliche Ertrag stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 35,9 Millionen Euro. Trotz Tarifsteigerungen, Investitionen in das Filialnetz und in zusätzliche digitale Angebote konnte der ordentliche Aufwand mit 73,1 Millionen Euro sogar gesenkt werden (Vorjahr: 74,8 Millionen Euro). Hauptgrund hierfür ist ein stringentes Kostenmanagement. Insgesamt beträgt die Kosten/Ertrags-Relation für das abgelaufene Geschäftsjahr 58,75 Prozent.

Mit einem Betrag von 14 Millionen Euro zählt die Sparkasse Koblenz darüber hinaus zu den wichtigsten Steuerzahlern in ihrem Geschäftsgebiet. Per Saldo bleibt ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 50,4 (Vorjahr: 48,2) Millionen Euro oder 1,11 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme (DBS). „Damit ist die Sparkasse Koblenz an der Spitze der rheinland-pfälzischen Sparkassen“, so Matthias Nester.
Der in 2017 erwirtschaftete Überschuss soll in voller Höhe dem Eigenkapital der Sparkasse zugeführt werden und trägt dazu bei, dass die Sparkasse Koblenz auch künftig auf einem soliden betriebswirtschaftlichen Fundament steht und aus einer Position der Stärke heraus agieren kann.

Sparkasse Koblenz – Unsere Bürgerdividende
Das solide Ergebnis war wiederum die Grundlage dafür, dass die Sparkasse ihr Engagement für die Region fortsetzen konnte. Die Sparkasse hat 2017 rund 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln für die Region zur Verfügung gestellt. „Kein Kreditinstitut fördert in diesem Umfang in unserer Heimat“, stellte Matthias Nester klar. Insgesamt betrug die Bürgerdividende im vergangenen Jahr 88,3 Millionen Euro. „Bürgerdividende“ deshalb, weil von einer üblichen Dividende nur die Anteilseigner ihren Nutzen haben, bei der Sparkasse Koblenz von diesen Mitteln aber alle Bürgerinnen und Bürger in Koblenz und im Kreis Mayen-Koblenz profitieren.

Ausblick – Sparkasse will verlässlich agieren
Im Spannungsfeld zwischen Regulatorik, Niedrigzinsphase und Digitalisierung will die Sparkasse auch weiter verlässlich und vertrauensvoll agieren. „Wir haben volles Vertrauen in das auf unsere Heimat fokussierte Geschäftsmodell. Mit unseren qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer guten Positionierung im Markt sowie unserer soliden Eigenkapitalbasis und Ertragskraft werden wir die Herausforderungen meistern“, ist sich Matthias Nester sicher.

>> Einen ausführlicheren Bericht zur Geschäftsentwicklung 2017 finden Sie unter „nützliche Links“ auf dieser Seite. <<

Blicken auf ein solides Geschäftsergebnis 2017: Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz (im Bild links), und sein Vorstandskollege Jörg Perscheid.
Blicken auf ein solides Geschäftsergebnis 2017: Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz (im Bild links), und sein Vorstandskollege Jörg Perscheid.


Veröffentlicht am 9. März 2018

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