„Bank des Jahres“ weiterhin die Nummer 1

Bilanz-Pressekonferenz 2017: Sparkasse bleibt für die Menschen und Unternehmen in der Heimat ein verlässlicher und berechenbarer Partner.

„Bank des Jahres“ weiterhin die Nummer 1

Sparkasse bleibt für die Menschen und Unternehmen in der Heimat ein verlässlicher und berechenbarer Partner

Die Nähe zu den Menschen und ihren Bedürfnissen sowie die enge Verbundenheit zur Heimat sind die Gründe dafür, dass die Sparkasse Koblenz auch in 2016 ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen konnte. „Unsere Position als Finanzdienstleister Nummer eins haben wir damit souverän gehalten“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende Matthias Nester. Er und sein Vorstandskollege Ernst Josef Lehrer betonten anlässlich der Präsentation der Geschäftsergebnisse für 2016, dass die „Bank des Jahres“ trotz schwieriger Rahmenbedingungen kerngesund ist und sich weiter auf gutem Kurs befindet.

Die Geschäftsergebnisse für 2016 verdeutlichen, dass sich die Sparkasse Koblenz in dem schwierigen Umfeld gut behauptet hat: Die Bilanzsumme legte 2016 auf 4,36 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,23 Milliarden Euro) moderat zu.

Ebenfalls mit einem Plus schlossen die Kundeneinlagen (3,32 Milliarden Euro – Vorjahr: 3,23 Milliarden Euro), der Wertpapierbestand der Privatkunden (1,26 Milliarden Euro – Vorjahr: 1,23 Milliarden Euro) und das Kreditvolumen (3,14 Milliarden Euro – Vorjahr: 3,02 Milliarden Euro) ab. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 48,2 Millionen Euro (Vorjahr: 52,5 Millionen Euro) unter dem Vorjahreswert.

Insgesamt verzeichnete die Sparkasse mit knapp 779 Millionen Euro wieder ein sehr gutes Kreditneugeschäft mit ihren Firmen- und Privatkunden. Damit wurde das Top-Ergebnis aus 2015 bestätigt. Der Kreditbestand stieg um 3,9 Prozent und beträgt zum Jahresende 3,14 Milliarden Euro.

Sparkasse ist wichtigster Partner der heimischen Wirtschaft
Der Bestand an Krediten für Unternehmen und Selbstständige stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Rund 450 Millionen Euro wurden den regionalen Unternehmen in 2016 zur Verfügung gestellt. Damit bleibt die Sparkasse Mittelstandsfinanzierer Nummer Eins in der Region und wichtigster Partner der heimischen Wirtschaft.
Seit dem vergangenen Jahr stehen spezialisierte Private Banking Berater gemeinsam mit den Firmenkundenbetreuern für das komplette Beratungsspektrum von der klassischen Geldanlage über Pensionsrückstellungen bis hin zur betrieblichen Altersvorsorge und Stiftungsfragen zur Verfügung. Darüber hinaus ist sie für die heimischen Unternehmen erste Ansprechpartnerin, insbesondere für die Altersvorsorge, das internationale Geschäft, die Produkte des Electronic Banking oder auch für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs, national wie international.

Sparkasse Koblenz ist „Bank des Jahres“
Für das besondere Engagement bei der Förderung der mittelständischen Unternehmen und der heimischen Wirtschaftsstrukturen wurde die Sparkasse im Rahmen des 22. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2016“ von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem Sonderpreis „Bank des Jahres“ ausgezeichnet. „Wir sind fest mit der Region verankert. Die Auszeichnung freut mich umso mehr, da einerseits unsere Partnerschaft zum Mittelstand gewürdigt wird, andererseits aber auch die ganzheitliche Bedeutung der Sparkasse für die Region in die Bewertung einfließt.“, so Matthias Nester.

Die eigenen vier Wände – Sparkasse verwirklicht Traum
Auch bei den traditionell hart umkämpften Wohnungsbaukrediten spiegelt sich die Marktführerschaft der Sparkasse wider. So wurden rund 250 Millionen Euro (Vorjahr: 222 Millionen Euro) für den privaten Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Damit half die Sparkasse mit insgesamt rund 2.000 Krediten in diesem Segment, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.
Dank guter Vorbereitungen hatte die 2016 neu eingeführte „Wohnimmobilienkreditrichtlinie“ bei der Sparkasse Koblenz keine spürbaren negativen Folgen auf die Vergabe von Immobilienkrediten. Grundsätzlich führte diese unverständliche Regelung allerdings zu einem deutlich höheren Bearbeitungsaufwand. Deshalb begrüßt die Sparkasse Koblenz die vom Gesetzgeber mittlerweile angedachten Vereinfachungen der Richtlinie.

„Als unangefochtener Marktführer beim Vermitteln von Immobilien haben wir im vergangenen Jahr für knapp 200 Objekte neue Eigentümer gefunden“, kommentierte Matthias Nester das sehr gute Ergebnis in diesem Segment.

Kunden vertrauen der Sparkasse
Der deutliche Zuwachs an bilanzwirksamen Kundeneinlagen von 2,9 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro ist ein Beleg für das Vertrauen der Menschen in ihre Sparkasse.

Die positive Entwicklung der Einlagenseite wurde ausschließlich von den Privatkunden getragen, die ihre Einlagen um 104 Mio. Euro (+ 4,8 Prozent) erhöhten. Sie parkten ihre Gelder vorzugsweise in Anlageformen mit täglicher Verfügbarkeit.

Mit ihrem systematischen Ansatz in der Anlageberatung ist es der Sparkasse in einem anspruchsvollen Umfeld gelungen, das die Kunden von der positiven Entwicklung an den Wertpapiermärkten profitieren konnten. Der Gesamtwert aller Wertpapiere in den Kundendepots stieg um 28 Millionen Euro (2,3 Prozent) auf 1,26 Milliarden Euro.

Insgesamt erhöhten sich die bilanzneutralen Anlagen der Privatkunden in Wertpapieren und Produkten der Verbundpartner LBS und Provinzial um 2,8 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro.

Neue Girokonten werden gut angenommen
Im vergangenen Jahr hat die Sparkasse Koblenz neue Girokontenmodelle eingeführt. Obwohl damit oftmals Preiserhöhungen verbunden waren, sind die Kunden der Sparkasse treu geblieben. Lediglich die Zusammenlegungen von Zweit- und Drittkonten haben insbesondere dazu geführt, dass sich der Girokontenbestand um weniger als ein Prozent verringert hat.

Sparkasse investiert weiter in ein modernes Filialnetz
Die Investitionen in das Filialnetz der Sparkasse wurden auch 2016 kontinuierlich fortgesetzt. So konnte im ersten Quartal die Geschäftsstelle in Urmitz/Rhein offiziell eröffnet werden. Rund eine Million Euro investierte die Sparkasse in den dortigen Neubau. Wie bei allen Bauprojekten der Sparkasse erhielten regionale Firmen die Aufträge für die verschiedenen Gewerke.
Mit mehr als 350 Beratern an 38 Standorten, teilweise mit erweitertem Beratungsangebot, ist die Sparkasse Koblenz das Institut mit der größten Standortdichte in der Region und somit nah an den Menschen.

Nah bei den Menschen – ob Filiale oder Internet
Der neue Internetauftritt der Sparkasse Koblenz (www.sparkasse-koblenz.de) ist seit gut einem Monat online – in einem übersichtlichen, komfortablen und geräteoptimiertem Design, mit vielen Inhalten und praktischen Service-Angeboten.
Mit ihrem neuen Online-Magazin präsentiert die Sparkasse eine Kommunikationsplattform, die zum Mitreden, Fragen und Teilen einlädt. Unter magazin.sparkasse-koblenz.de finden Kunden weiterführende Informationen zu geförderten Projekten, einen Azubi-Blog, Geschichten „hinter den Kulissen“ oder auch einen Bereich, in dem sie Fragen an die Online-Redaktion stellen können. Auch Filme des eigenen Youtube-Kanals werden hier eingebunden. Beiträge des Online-Magazins werden darüber hinaus auf Facebook (www.facebook.com/sparkasse.koblenz) geteilt.

Mitarbeiter machen den Unterschied
Die Sparkasse Koblenz zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Koblenz und im Kreis Mayen-Koblenz. Zum 31. Dezember 2016 arbeiteten insgesamt 746 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 49 Auszubildende im Unternehmen. Die Ausbildungsquote ist nach wie vor überdurchschnittlich. Im vergangenen Jahr schlossen 31 Nachwuchskräfte erfolgreich ihre Ausbildung ab.

2016 wurde die Sparkasse Koblenz für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, ausgezeichnet.

Ertragslage ist zufriedenstellend
Mit dem Geschäftsverlauf ist die Sparkasse vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden. Aufgrund der Niedrigzinsphase ergibt sich für 2016 beim Zinsüberschuss ein Rückgang auf 87,8 Millionen Euro. Der ordentliche Ertrag stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht auf 33,5 Millionen Euro.

Trotz Tarifsteigerungen und Investitionen in das Filialnetz und in zusätzliche digitale Angebote ist der ordentliche Aufwand mit 74,8 Millionen Euro nur geringfügig gestiegen. Insgesamt beträgt die Kosten/Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) für das abgelaufene Geschäftsjahr 60,4 Prozent.

Mit einem Betrag von 11,8 Millionen Euro zählt die Sparkasse Koblenz darüber hinaus zu den wichtigsten Steuerzahlern in ihrem Geschäftsgebiet.

Per Saldo bleibt ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 48,2 (Vorjahr: 52,5) Millionen Euro oder 1,10 Prozent der Durchschnittsbilanzsumme (DBS). „Damit ist die Sparkasse Koblenz an der Spitze der rheinland-pfälzischen Sparkassen“, so Matthias Nester.

Die Sparkasse Koblenz ist in der Lage, durch Bildung von weiteren Vorsorgereserven die Substanz der Sparkasse nochmals zu verbessern. „In diesem und in den vorherigen Jahren war dies unser Ziel, um den absehbar schwierigen Geschäftsjahren aus einer Position der Stärke begegnen zu können“, so der Sparkassenchef.

Sparkasse Koblenz – Unsere Bürgerdividende
Das vielfältige gesellschaftliche Engagement über Sponsoring-Maßnahmen, Stiftungen, Spenden und den Erträgen aus dem PS-Zweckertrag ist ein bedeutendes Element der Geschäftsstrategie. Dieses Engagement summierte sich in 2016 auf 2,4 Millionen Euro. Damit hat die Sparkasse Koblenz insgesamt über 1.000 Projekte aus den Bereichen Sport, Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft, Soziales und Brauchtum gefördert. „Kein Kreditinstitut fördert in diesem Umfang in unserer Heimat“, stellte Matthias Nester klar.

Darüber hinaus ist die Sparkasse ein bedeutender Auftraggeber für die mittelständische Wirtschaft. Aufträge mit einem Volumen von 24 Millionen Euro gingen 2016 vorwiegend an heimische Unternehmen.

Insgesamt betrug die Bürgerdividende im vergangenen Jahr 87,5 Millionen Euro.

Ausblick – Herausforderungen werden nicht weniger
Es gilt, rechtzeitig Lösungen auf die anstehenden Herausforderungen zu finden, offen gegenüber dem Wandel zu sein und sich bei Bedarf neu auszurichten. Das alles waren bereits in der Vergangenheit die Stärken der Sparkasse Koblenz und sie werden es auch in Zukunft sein. „Wir haben volles Vertrauen in das auf unsere Heimat fokussierte Geschäftsmodell. Mit unseren qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer guten Positionierung im Markt sowie unserer soliden Eigenkapitalbasis und Ertragskraft werden wir die Herausforderungen meistern“, ist sich Matthias Nester sicher.

Der Vorstand der Sparkasse, v.l. Ernst Josef Lehrer und Matthias Nester, blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2016
Der Vorstand der Sparkasse, v.l. Ernst Josef Lehrer und Matthias Nester, blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2016


Veröffentlicht am 7. März 2017

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