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Frühjahrsputz im Depot

Der Jahresdepotauszug kann zeigen, dass die Aufteilung des Kapitals angepasst werden sollte.

Der Jahresdepotauszug gibt viel Aufschluss darüber, wie sehr die Aufteilung des Kapitals noch mit den eigenen Anlagezielen übereinstimmt. Umso aufmerksamer gilt es ihn zu studieren. Worauf genau es bei eben jenem Blick auf den Jahresdepotauszug zu achten gilt, zeigt dieser Service-Beitrag.

Bildet der Jahresdepotauszug die eigenen Anlageziele noch ab?

Wenn sich die Lebens- und Finanzsituation ändert, verschieben sich häufig auch die Anlageziele. Daher sollten Anleger regelmäßig prüfen, ob ihre Portfoliostruktur noch zu den eigenen Bedürfnissen passt. Stellen Sie sich dazu am besten folgende Fragen:

  • Verfolgen Sie noch dieselben Anlageziele (zum Beispiel Immobilien- oder Autokauf)?
  • Hat sich Ihre familiäre Situation verändert?
  • Ist Ihr Einkommen in letzter Zeit gestiegen oder gesunken?
  • Haben sich Ihre Vermögensverhältnisse geändert, etwa durch eine Erbschaft?
  • Haben sich Gewichtungen im Depot durch unterschiedliche Erträge in den einzelnen Anlageklassen verschoben?

Beim optimalen Jahresdepotauszug gilt das Motto: Die Mischung macht‘s

Anleger hätten am liebsten alles: gute Renditen, hohe Sicherheit und sofortige Verfügbarkeit. Doch das bietet kein Finanzprodukt. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte daher nicht nur Geduld und Weitsicht mitbringen, sondern auch für eine strategische Streuung des längerfristig verfügbaren Geldes auf unterschiedliche Anlageformen, Märkte und Titel sorgen. Denn wenn es an den Finanzmärkten turbulent zugeht, verlieren erfahrungsgemäß nicht alle Anlageklassen gleichzeitig an Wert. Zinspapiere etwa sorgen für die Stabilität im Depot, Aktien für die hohe Rendite, und Immobilien sowie Rohstoffe können das Ganze abrunden.

Als erstes sollte das Vermögen auf die einzelnen Anlageklassen aufgeteilt werden, im Fachjargon Asset-Allocation. Dabei spielen Anlageziele, Anlagehorizont und persönliche Risikoeinstellung eine wichtige Rolle. Soll sich das Vermögen mehren, zumindest die Inflation geschlagen werden, braucht es etwas riskantere Anlageformen. Je länger die Anlagedauer ist, desto höher kann der Anteil riskanterer Investments im Portfolio ausfallen.

Es sollte regelmäßig überprüft werden, ob die gewählte Zusammensetzung des Depots noch zu Anlagezielen und Vermögenssituation passt oder zum Beispiel die Aktienquote an veränderte Lebensverhältnisse angepasst werden könnte. Papiere, die langfristig in der Verlustzone notieren, gehören aussortiert. Irgendwann ist es unwahrscheinlich, dass alte Kursmarken auf absehbare Zeit wieder erreicht werden. Ansonsten ist davon abzuraten, den einmal gewählten Mix ständig zu ändern.

Wer auf Einzeltitel setzt, sollte einen guten Überblick haben und auf möglichst viele setzen. Das ist nicht einfach, weshalb sich besonders für Anleger mit kleinem Geldbeutel alternativ Fonds oder ETFs eignen. Sparpläne bieten dazu den Vorteil, den einmal eingeschlagenen Weg beizubehalten und sich bei Einmalbeträgen nicht immer wieder neu Gedanken über die Depotzusammensetzung machen zu müssen.

Fundierte Beratung bei der Sparkasse Koblenz

Für Laien ist es nicht einfach, stets die passgenaue Anlageentscheidung zu treffen. Mit dem Anlegerpofil-Check der Deka zum Beispiel können Sie testen, welcher Anlegertyp Sie sind und welche Anlagestruktur zu Ihren Einstellungen und Zielen passen könnte.

Gerne unterstützen Sie auch die Berater/Innen der Sparkasse Koblenz dabei, Ihre Vermögensstruktur zu analysieren und kontinuierlich an neue Gegebenheiten anzupassen, Risiken zu minimieren und die Rendite zu optimieren. Unter dem folgenden Link können Sie gleich jetzt einen Beratungstermin bei der Sparkasse Koblenz vereinbaren: Kontakt zur Sparkasse Koblenz


Veröffentlicht am 10. Januar 2024

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