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Die Förder- und Wohnstätten in Kettig: Ein Ort der Begegnung

"Echtes Miteinander von Bewohnern und Mitarbeitern."

Der Grundgedanke ist nah bei den Menschen

Das Grundanliegen der Förder- und Wohnstätten Kettig ist es, für die Bewohner der Einrichtung eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie für sich ein Zuhause finden.

Voraussetzung ist der aufmerksame Kontakt, der individuelle Belange und Bedürfnisse wahrnehmen und umsetzen lässt. Den Bewohnern soll ermöglicht werden, in einem angenehmen sozialen Miteinander zu leben. Zum Leben von erwachsenen Menschen gehört in der Regel die Möglichkeit, Partnerschaften einzugehen und  Sexualität zu leben. Auch Menschen mit den verschiedensten Behinderungen sollen diese Chance in Kettig erhalten.

Wohnen heißt, sich wohl zu fühlen.

Das Erleben und Empfinden von Schutz, Wärme, Geborgenheit, Vertrauen und Verlässlichkeit ist für alle Menschen von elementarer Bedeutung. Damit strebt man in Kettig eine besondere Atmosphäre an, die von allen Mitarbeitern getragen wird. Sie haben hier nicht nur ihr Aus- und Einkommen, sondern sie empfinden die FWS als erweiterten Lebensraum. So kann ein echtes Miteinander von Bewohnern und Mitarbeitern entstehen.

Aufgabe unserer Einrichtung ist in erster Linie auch, unseren Bewohnern die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und dem Inklusionsgedanken Geltung zu verschaffen.

Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Außengelände
Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Außengelände
Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Fitnessgeräte im Außenbereich
Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Fitnessgeräte im Außenbereich

Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)

Die WfbM der FWS Kettig bietet 52 Arbeitsplätze für mehrfach behinderte Menschen, insbesondere in Kombination mit Blindheit/Sehbehinderung. Diesen wird die Teilhabe am Arbeitsleben entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen ermöglicht.

In der Werkstatt stehen der wirtschaftliche Anspruch als Fertigungs- und Dienstleistungsbetrieb für die Kunden an erster Stelle.Aber auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Werkstattbeschäftigte sowie ihre soziale Kompetenz ist wichtig. Die Arbeit in der Werkstatt wird in Gruppen nach Fachbereichen organisiert. Gemeinsam mit den Beschäftigten und den Begleitenden Diensten werden die Arbeitsplätze individuell eingerichtet und angepasst. Die Arbeits- und Sozialräume sind barrierefrei und rollstuhlgerecht eingerichtet sowie mit Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet. Die Eigenprodukte der verschiedenen Abteilungen stehen im Werkstattladen zum Verkauf.

Junger Mann in der Tagesförderung
Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Ferienfreizeit in Heidelberg
Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig: Ferienfreizeit in Heidelberg

Ohne Spenden geht es nicht

“Spendengelder sind für unsere uns anvertrauten Bewohner das ‘Salz in der Suppe’ – nur damit können besondere Projekte wie M.A.E.H (Miteinander arbeiten erleben hegen) dauerhaft erhalten bleiben. Dieses Jahr wurden außerdem weitere Rollstuhl und Behinderten-geeignete Fitnessgeräte für den Außenbereich – Dank der Spendengelder – angeschafft”, erklärt die Geschäftsführerin Iris Schubert.

Ein besonderes Highlight war eine Ferienfreizeit nach Heidelberg – für die Teilnehmer sind Ferienreisen ohne Spendengelder kaum möglich, berichtet Iris Schubert, die Geschäftsführerin der Förder- und Wohnstätten Kettig. Auch dieses Engagement wird die Sparkasse Koblenz fortsetzen und würdigt damit auch die Arbeit der vielen ehrenamtlich Engagierten Menschen in der Region.

(c) Text & Bilder: Förder-und Wohnstätten Kettig gGmbH


Veröffentlicht am 3. Januar 2019

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nimabi am 05.12.2023 um 23:14 Uhr

Thank you very much for sharing, I learned a lot from your article. Very cool. Thanks. nimabi