Sparkasse Koblenz setzt sich weiter für Naturschutzprojekte ein

Sparkasse Koblenz setzt sich weiter für Naturschutzprojekte ein

Bereits fünf Jahre lang hat die Sparkasse Koblenz Fördergelder in die Unterstützung von Naturschutzprojekten in der Stadt Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz investiert. Weil finanzielle Hilfe aber nach wie vor dringend gebraucht wird, verlängert die Sparkasse ihre Förderung um einige weitere Jahre.

Konkret profitieren von den Fördergeldern vier Projekte: der „Klimawald“ im Stadtwald Koblenz sowie die Projekte „Storchenplattform“, „Grünlandflächen“ und „Mosel-Apollo“ der Stiftung für Natur und Umwelt des Landkreises Mayen-Koblenz. Die Projekte erhalten Fördergelder für bis zu fünf weitere Jahre. Die ersten Unterstützungszusagen waren je nach Projekt für drei oder fünf Jahre ausgelegt und laufen Ende dieses Jahres aus.

Für Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Koblenz, ist die Förderung der regionalen Naturschutzprojekte eine Herzensangelegenheit. „Unsere Natur und unsere Landschaft bewusst wahrzunehmen und zu erhalten, ist auch Aufgabe eines regionalen Instituts.“ Mit ihrem Engagement bekennt die Sparkasse Koblenz sich zu ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung und leistet einen spürbaren Beitrag in Sachen Umwelt- und Naturschutz.

Erste Erfolge sind sichtbar

Mit den bisherigen Fördergeldern konnten schon erste Erfolge gefeiert werden. Die Storchenplattform in den Thürer Wiesen war mehrere Jahre in Folge von einem Weißstorch-Paar bewohnt, das erfolgreich seinen Nachwuchs aufzog.

Im Klimawald haben die Projektbeteiligten rund 4.000 Bäume aus dem europäisch-asiatischen Raum gepflanzt und untersuchen nun, wie diese mit den veränderten klimatischen Bedingungen und der zunehmenden Trockenheit klarkommen. Die Erkenntnisse sollen langfristig dabei helfen, die heimischen Baumarten zu stärken und in Zukunft einen stabilen Mischwald zu haben.

Der Mosel-Apollo, der hauptsächlich an den Hängen der Mosel zwischen Kobern-Gondorf und Winningen vorkommt, ist zwar weiterhin vom Aussterben bedroht, konnte aber dieses Jahr mit bloßem Auge beobachtet werden. Matthias Nester war Zeuge dieses Naturerlebens: „Das unterstreicht, was wir hier an Werten in der Region, in Koblenz und im Landkreis haben.“

Auch die Grünlandflächen bei Kobern-Gondorf entwickeln sich gut. Wo vorher eine Ackerfläche war, blühen nun viele verschiedene Pflanzen, die Lebensraum für Insekten und Vögel sind. Das Projekt dient dazu, langfristig die biologische Vielfalt in unserer Heimatregion zu fördern und zu stärken.

Ausführliche Informationen zu allen Projekten, Bilder und Videoberichte gibt es auf magazin.sparkasse-koblenz.de/nachhaltigkeit.

Matthias Nester (2. von rechts) und Landrat Marko Boos (rechts) beobachteten gemeinsam mit den Projektbeteiligten Jörg Hilgers (links) und Tanja Stromberg, Stiftung für Natur und Umwelt, den Mosel-Apollo.
Matthias Nester (2. von rechts) und Landrat Marko Boos (rechts) beobachteten gemeinsam mit den Projektbeteiligten Jörg Hilgers (links) und Tanja Stromberg, Stiftung für Natur und Umwelt, den Mosel-Apollo.
Der Mosel-Apollo, ein vom Aussterben bedrohter Schmetterling in unserer Heimat. Foto: Bernd van Brakel.
Der Mosel-Apollo, ein vom Aussterben bedrohter Schmetterling in unserer Heimat. Foto: Bernd van Brakel.
Die Storchenplattform bietet einer Weißstorch-Familie ein Zuhause. Foto: Bernd van Brakel.
Die Storchenplattform bietet einer Weißstorch-Familie ein Zuhause. Foto: Bernd van Brakel.
Matthias Nester begutachtet regelmäßig die Entwicklungen im Klimawald im Stadtwald Koblenz. Foto: Bernd van Brakel.
Matthias Nester begutachtet regelmäßig die Entwicklungen im Klimawald im Stadtwald Koblenz. Foto: Bernd van Brakel.


Veröffentlicht am 11. Dezember 2025

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